E-Mobilität ist im Kommen

Rund 98.000 Elektroautos sind derzeit auf deutschen Straßen unterwegs – laut Bundesregierung sollen es bis 2020 eine Millionen batteriebetriebene Fahrzeuge sein. Auch wenn dieses Ziel sehr hoch gegriffen ist, halten Experten einen Zuwachs auf 750 000 Fahrzeuge für wahrscheinlich. Im Jahr 2025 könnten allerdings schon 2,9 Millionen elektrisch betriebene Wagen in Deutschland unterwegs sein.

Mercure Hotel & Conference Center Walsrode mit neuer E-Tankstelle

Dieser Entwicklung kommt das Mercure Hotel & Conference – Center Walsrode entgegen. Erst diesen Sommer eröffnete das Hotel eine eigene E-Tankstelle für seine Gäste und geht damit einen erneuten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Von nun an können zwei Elektrofahrzeuge und mehrere Gäste-E-Bikes gleichzeitig „tanken“. Das 3-Sterne-Superior-Haus liegt im Süden der Lüneburger Heide und reizt seine Gäste mit seinem attraktiven Wellnessangebot sowie dem angrenzenden Conference-Center. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Mercure Hotel Walsrode – Vorbrück Hotelbetriebs GmbH & Co.KG; Direktor R. Eisenberg

Mercure Hotel Walsrode – Vorbrück Hotelbetriebs GmbH & Co.KG; Direktor R. Eisenberg

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Schleswig Holstein – Nachhaltigkeit in der Gastronomie und Hotellerie

Die Nachfrage nach nachhaltigen Angeboten im Gastgewerbe wächst – mit dem Projekt „Nachhaltigkeit in der Gastronomie und Hotellerie“ möchte die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein das Prinzip der Nachhaltigkeit im Bundesland fördern und Unternehmen in ihren Bemühungen unterstützen. Hierbei steht die Entwicklung von praktischen Lösungsansätzen mit den Gastronomen und Hoteliers vor Ort im Fokus. Das Projekt selbst gliedert sich in drei Aufgabenbereiche:

1. Zertifizierte Unternehmensberater im Bereich „Nachhaltigkeit“

Im ersten Bereich erhalten interessierte Hotel- und Gastronomiebetriebe eine, an ihre speziellen Bedürfnisse angepasste Beratung über Nachhaltigkeitsaspekte in ihrem Unternehmen. Mit Hilfe eines dafür entwickelten Fragebogens und auf Basis eines anschließenden Gespräches können die potentiellen Entwicklungsbereiche eingegrenzt werden. Daraufhin vermittelt die RQP – „RegionaleQualitätsPartnerschaft“ bei Interesse zertifizierte Unternehmensberater(innen) und unterstützt bei der Einwerbung von Beratungskostenzuschüssen. Hierbei wird der Betrieb, neben der Beratung, von der Auswahl der Förderprogramme bis hin zur Antragstellung durchgängig betreut.

2. Handlungsempfehlungen der Hotelfachschule Lübeck

Bereich zwei umfasst die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Hotelfachschule Lübeck, die während ihres laufenden Schuljahres 2013/14 erste Maßnahmen für die Hotellerie und Gastronomie erarbeiten haben und die Vorteile eines nachhaltig ausgerichteten Betriebes aufzeigen. Hierfür haben sich vier Partner aus dem Gastgewerbe bereit erklärt eine umfassende Analyse ihres Unternehmens durchführen zu lassen. Die Handlungsempfehlungen der Hotelfachschule sind für die Gastronomen mit wenig Aufwand realisierbar und für den Gast sofort erkennbar. Neben schnell umsetzbaren Maßnahmen werden auch umfassendere Lösungen dargestellt.

3. Seminare im Bereich „Nachhaltigkeit“

Inhalt des dritten Bereiches ist die Durchführung von Seminarreihen in Kooperation mit dem „Deutschen Seminar für Tourismus“ (DSFT). In den Seminaren erhalten Hotel- und Gastronomiebetreiber Basis-Wissen und weiterführende Informationen zu den verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit. Der Schwerpunkt der ersten Seminare lag auf dem Thema „Energie- und Umweltmanagement im Gastgewerbe“.

Die Initiative „Nachhaltigkeit in der Gastronomie und Hotellerie“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Schleswig-Holstein und den Ringhotels. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein.

 

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Interview „Naturresort Schindelbruch“

Ob zum Wandern, Tagen oder einfach nur Entspannen, das „Naturresort Schindelbruch“ bietet für jeden Gast das Richtige. Das im Harz gelegene Hotel überzeugt mit seinem Wellness- und Gesundheitsprogramm, seinen kulinarischen Angeboten und einem ausgefeilten Nachhaltigkeitskonzept. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

Es mutet eigenartig an, aber seit dem Erwerb von zwei Forstbetrieben im Harz in den Jahren 1994 und 1997 setzen wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Das im Jahre 2003 erworbene Hotel wurde bereits früh unter dieser Brille betrachtet, und so war es nur logisch, dass wir versuchten das Problem Klimawandel mit dem Leitfaden Klimaneutralität – immens wichtige Themen für die Forstwirtschaft – auch mit unserem Hotel zu verbinden. Seit über 5 Jahren arbeiten wir nunmehr an der Gesamtpositionierung des Naturresort Schindelbruch als Wellness-Hotel mit ökologischer Ausrichtung. Grundtenor: „Nicht Verzicht, sondern intelligenter Umgang mit der Ressource!“

Natürlich  haben wir uns zuerst auf die Stärken besonnen: der besondere Ort „Schindelbruch“  mit seiner wunderschönen Lage im Buchen- und Bergmischwald, das innovative Hotelkonzept als Vorreiter für nachhaltigen Tourismus und die Menschen, die hier arbeiten: Als ein inhabergeführtes Hotel mit all seinen Mitarbeitern und ihren unterschiedlichen Erfahrungen, Kompetenzen und Schwerpunkten.

Danach entwickelten wir gemeinsam unsere Vision eines zukunftweisenden Hotels, das den Anforderungen der heutigen Gäste und Gesellschaft gerecht werden kann. Wir haben erkannt, dass der neue Luxus  unserer Zielgruppe eben Zeit, Rückzugmöglichkeiten und  Authentizität bedeuten und die Gäste nach mentaler Regeneration, Ruhe und Nachhaltigkeit suchen. Mit diesem Wissen entstand unser Raumprogramm: großzügige, komfortable  Räume in energieeffizienter Bauweise als Verweilorte mit direkter Anbindung an die heimische Natur eines Mittelgebirges, naturnahe Gärten mit unterschiedlichen Themenwelten und ein 2.500qm großer Spa-Bereich, indem das Thema Auszeit mit allen seinen Facetten inszeniert wird – alles in der Mitte Deutschlands.

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

Ein Wellnessbereich gehört heute zum Standard in unserer Hotelkategorie und ist daher überall anzutreffen. Wer aber vorne sein möchte, muss mehr leisten, als Schwimmbad mit Erlebnisdusche, ein paar Liegen und Behandlungsräume. Der interessante Kunde fordert durchgängige Konzeption, abgestimmte, wertige Ausführung, geschulte Mitarbeiter und unverwechselbare Highlights. Unser Badehaus ist ein solches Unikum: Eine 2-etagige Poolraumkonzeption und oben drauf eine einmalige Dachterrasse, die den höchsten Punkt im Resort darstellt. Spätestens mit diesem Badehaus haben wird nun das entscheidende Argument, das ganze Jahr zu uns zu kommen. Das zentrale Angebotsthema des Hotels  sollte eine Weiterentwicklung der bestehenden Unternehmensphilosophie sein und alle Aspekte und unsere persönlichen Überzeugungen umfassen. So entstand das Konzept der „Achtsamkeit im Schindelbruch“. Uns ist auch klar, die Arbeit an einem solchen Konzept ist wie das Thema Achtsamkeit eine nie endende Reise – aber wir reisen gerne und bewegen uns voran.

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

Das können wir genau sagen:

a)    Unsere Gäste positiv überraschen und dadurch gerne zum Stammgast entwickeln. „Einmal im Jahr Schindelbruch – das muss sein!“

b)    Wir wollen einer der attraktivsten Arbeitgeber in der Wellnesshotelerie in Mitteldeutschland sein: „Aus- und Weiterbildung, Servicequalität und angemessene Vergütung.“

c)     Wir wollen ein Vorzeigeunternehmen für den nachhaltigen Wellnesstourismus in Deutschland sein – und damit den unsäglichen Widerspruch Ökonomie versus Ökologie auflösen.

Das Interview wurde mit Dr. Ritter von Kempski, Hoteldirektor „Naturresort Schindelbruch“, geführt. 

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Interview „Maritim proArte Hotel Berlin“

Das Maritim proArte Hotel Berlin ist das größte Tagungshotel der Hauptstadt und überzeugt seine Gäste mit moderner Architektur, ausdrucksstarker Kunst und einem ausgefeilten Nachhaltigkeitskonzept. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind zwei zentrale Themen, welchen wir uns hier im Maritim proArte Hotel Berlin seit nunmehr 4 Jahren verstärkt widmen. Anstoß war für uns zum Einen die Erkenntnis, dass die noch vorhandenen Ressourcen knapper und somit auch teurer werden, zum Anderen die verstärkte Nachfrage unserer Gäste nach umweltfreundlichen Produkten und Verfahrensweisen.

Doch dies war nicht nur eine lokale Frage, sondern betraf vielmehr die komplette Maritim Hotelkette. Deshalb wurde in diesem Zuge seitens der Hauptverwaltung ein ProUmwelt Leitungsgremium gebildet, welches einen ProUmwelt Kriterienkatalog entwickelt hat. Besagter Katalog liegt nunmehr seit 2012 als einheitliche Dokumentationsvorlage in allen Häusern vor. Unterteilt ist der Katalog in die 6 üblichen Themenbereiche (Energie, Abfall, Wasser, Einkauf. Mitarbeiter, Mobilität) die jährlich neu ausgewertet werden. Etabliert wurden Arbeitsgruppen sog.  „Green Teams“ in jedem Maritim Haus, mit extern ausgebildeten Projektleitern, die den Nachhaltigkeitsprozess engagiert vorantreiben.

Nachdem der Grundstein für bewusst nachhaltiges Handeln in unserem Hotel gelegt wurde, machten wir uns im Green Team an die Arbeit essentielle Themengebiete speziell für das Berliner Hotel zu ermitteln und Ideen zur Ressourcenschonung zu sammeln. Dabei wurden Kollegen befragt, interne Zahlen ausgewertet und Beobachtungen des täglichen Hotellebens notiert sowie auch immer wieder eigene Verhaltenweisen in Frage gestellt. Selbstverständlich fanden dabei auch Gästeanregungen eine große Beachtung. Insbesondere das Interesse der Gäste an diesem Themengebiet zeigt uns, dass wir hier den richtigen Weg gehen.

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

Wir haben unseren Fokus zunächst auf die Schulung der Mitarbeiter gelegt, um ihnen aufzuzeigen, welch durchaus positive Folgen ein bewusster Umgang mit Ressourcen haben können. Durch Info Tafeln, Aufklärungsaktionen sowie Überarbeitung der alltäglichen Arbeitsprozesse konnten wir bereits eine deutliche Verbesserung, beispielsweise der Mülltrennung oder des Wasserverbrauchs, verzeichnen.

Des Weiteren haben wir uns vorgenommen, den Energie- sowie  Wasserverbrauch langfristig zu senken. Ein großes Projekt wurde im Beleuchtungssektor vorgenommen. Hier konnten wir bereits 90 % aller sich im Hotel befindlichen Leuchtmittel auf LED Technik umrüsten und dabei 80% Energie einsparen. Ebenso wurde der Einbau energieeffizienter Klimaanlagen sowie Kühlungssysteme oder auch Anschaffung von verbrauchsarmen Elektrogeräten deutlich vorangetrieben. Drüber hinaus prüfen wir derzeit die Umrüstung der vorhandenen Waschanlagen auf energieeffizientere  Alternativen.

Einen dritten Schwerpunkt legen wir ebenso in die aktive Mitwirkung und Beteiligung der Hotelgäste.

Unser erster Ansatzpunkt war hierbei die Informationsvermittlung sowie Aufklärung über bereits von uns umgesetzten Maßnahmen zum umweltbewussten Handeln  und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Gemeinsam mit der Maritim Hotelkette haben wir uns öffentlich zu dem GCB Nachhaltigkeitskodex „fairpflichtet“ bekannt und darüber hinaus für Hotel- und Tagungsgäste ein Fact Sheet über nachhaltiges Handeln im Maritim proArte Hotel veröffentlicht, welches anschließend von den anderen Häusern der Kette übernommen wurde. Just letztes Wochenende nahmen wir an der „Earth hour“ Aktion teil und ließen erstmalig in unserer proArte Hotelgeschichte die gesamten Lichter der Restaurationen Atelier und Checkpoint Bar für eine Stunde erlöschen, und dies mit durchweg positiver Resonanz seitens der Gäste.

Es befinden sich bereits weitere Projekte zur Involvierung der Gäste in der Prüfungs- und Planungsphase, allerdings möchten wir dies erst nach Fertigstellung kommunizieren.

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

Unserer Meinung nach geht der Trend eindeutig  in die Richtung „umweltbewusstes Hotel und nachhaltig orientierter Umgang mit natürlichen Ressourcen“. Die Gäste, und auch Mitarbeiter, sind zunehmend bereit, gewohnte und eingefahrene Verhaltensweisen zu ändern, um die Umwelt und die natürlichen Rohstoffe zu erhalten. Wir begrüßen diesen Trend sehr und freuen uns, bereits frühzeitig mit der Implementierung neuer und „nachhaltiger“ Wege begonnen zu haben. Großes Potenzial sehen wir in der Einbeziehung der Hotelgäste, sowie auf dem bewussten Verzicht auf längst überholte Gewohnheiten während eines Hotelaufenthaltes, ohne dabei den Service und Standard eines 4- Sterne Superior Hauses zu gefährden. Das Bewusstsein der Menschen öffnet sich mehr und mehr in diese Richtung und wir wollen versuchen durch pfiffige und bewusst gesetzte Aktionen diesen Trend zu unterstützen.

Das Interview wurde mit Frau Stefanie Kulbe, Direktionsassistentin Maritim proArte Hotel Berlin, geführt. 

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Interview „Scandic Hamburg Emporio“

Urlaub im Herzen der Hansestadt: Das Scandic Hamburg Emporio liegt in Hamburgs Zentrum am Gänsemarkt, nur wenige Gehminuten von renommierten Einkaufsstraßen, dem Jungfernstieg und der Alster entfernt. Das skandinavische Hotel setzt mit dem Themenschwerpunkt „Wasser“ einen neuen Maßstab in Sachen Nachhaltigkeit und erfüllte als einziges Hotel bei Green Booking alle zehn Nachhaltigkeitskriterien. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

Nachhaltigkeit ist bereits seit 1993 fester Bestandteil unserer Markenkonzepte. Auch der Aspekt, dass Skandinavien ein Vorreiter in diesem Segment ist, fließt sicherlich mit in unser Engagement. Die Scandic Hotels in Hamburg und Berlin haben die „nachhatlige Hotellerie“ in Deutschland etabliert. Als Teil der skandinavischen Mutterkette, die bereits seit 1993 konsequent ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept verfolgt, füllen sie das Modewort Nachhaltigkeit mit Inhalten: Jeder Mitarbeiter erhält Schulungen im Bereich „Nachhaltigkeit“, alle verwendeten Materialien sind hinsichtlich Herstellung, Transport und Lebensdauer nachhaltig und umweltschonend, das gesamte Gebäude ist barrierefrei gestaltet, aus dem Biomüll wird Bio-Diesel  gewonnen, das Leitungswasser wird aufbereitet und ersetzt abgefülltes Mineralwasser und es gibt keine Einwegverpackungen. Auf vielfältige Weise leisten die Hotels als touristische Akteure auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene einen Beitrag zum Umweltschutz und ermöglichen Reisegenuss mit einem geringen ökologischen Fußabdruck. Neben diesen Aspekten stehen wir mit unseren Werten „Caring“, „Casual“, und „Creative“ für eine neue Art des Gästeerlebnisses. Scandic ist mit 160 Hotels europaweit der führende Hotelbetreiber in Skandinavien und zeigt eine große unternehmerische Verantwortung im ökonomischen, ökologischen und sozialen Bereich. Seit 1993 setzt das Unternehmen seine ganzheitliche Umwelt- und Nachhaltigkeits-Policy mit hoher Konsequenz in seinen Häusern um und hat dafür bereits mehrere Umwelt-Zertifizierungen wie das „Nordic Swan Ecolabel“ oder die „EU-Flower“ erhalten.

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

Nach dem ersten Betriebsjahr beginnen wir nun, basierend auf den ersten fundierten Verbrauchszahlen, weiter zu optimieren.  Weitere Impulse Dinge zu adaptieren und anzupassen liefern uns vermehrt Gästefeedbacks. Die Einbindung unserer Gäste und die Wertschätzung derer Wahrnehmung ist unerlässlich. Wir haben das bei Scandic standardmäßig vorhandene „Green Komitee“  personell verstärkt, um die Abteilungen noch intensiver einzubinden. Seit Ende 2013 haben wir ein neues interaktives Mitarbeiter Training – webbasierend – zu unserer Nachhaltigkeitshistorie seit 1993, für alle Mitarbeiter bei Neuanstellung sowie bei festen Mitarbeitern als Pflicht eingeführt. Eine CO² Fußabdruck-Berechnung des Hotels steht 2014 an, Klimaneutrale Rahmenabkommen für Firmenkunden sowie bei Privatgästen während des Aufenthaltes sind bereits gestartet.

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

Für Scandic sehen wir weitere Potentiale im Bereich soziale CSR. Insbesodere die Bereiche FairTrade, Scandic in Society u.ä. werden wir 2014 weiter ausbauen und fokussieren. Erste Gespräche zu diesen Themen sind bereits koordiniert und abgestimmt.

Das Interview wurde mit dem Scandic Hamburg Emporio geführt.

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Interview „Das Kranzbach“

Mehr als nur Urlaub in klassischer Bergromantik: Das Wellnesshotel „Das Kranzbach“ in Krün bei Garmisch-Partenkirchen wurde vor fast 100 Jahren am Fuß der Zugspitze errichtet.  Heute ist das in Bayern einmalige „Country House“ nachhaltig ausgerichtet und bietet zahlreiche Wellness- und Spa-Angebote. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

Die Erbauerin von Schloss Kranzbach hat vor gut 100 Jahren eine unvergleichbare Lage inmitten von unberührter Natur für Ihr neues Zuhause ausgewählt. Dieser einzigartige Standort sowie die Vielfältige Natur machen »Das Kranzbach« heute zu etwas ganz Besonderem. Wir sind es der Natur somit schuldig, ihr etwas zurück zu geben. So wurden z.B. die kompletten neuen Gebäudeteile nachhaltig gebaut. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir auf Chemie bestmöglich verzichten, dass die Bausubstanz ökologisch und nachhaltig ist, dass wir bei unseren Lebensmitteln und Lieferanten eine besondere Auswahl treffen usw. Unsere Bemühungen in diesem Bereich wurden von green-booking.com genau unter die Lupe genommen. Wir sind stolz, mit 8 von möglichen 10 Logos ausgezeichnet worden zu sein (in den Bereichen Energieeinsparung, Umweltbewusste Heiztechnik, Nachhaltige Abfallpolitik, Baustoffe und Einrichtung, Reinigung und Reinigungsmittel, Lebensmittel, Anreise und Verkehr, CSR)

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

Die Nachhaltigkeit sowie unsere ökologische Denkweise sind permanent präsent in allen Entscheidungen, welche wir treffen.

Aktuelle Projekte sind:

  • Der Rückbau von befestigten Flächen. So wurde ein Parkplatz wie auch ein Teil der Straße wieder zurückgebaut. Geteerte Fläche ist weiteren Grünflächen gewichen.
  • Unsere (ohnehin ökologische) Solaranlage auf dem Dach wurde mit 360 Bergkiefern umrandet.
  • Während der Bauphase wurde das Lärchenholz in den Außenbereichen falscherweise lasiert. Dieser Fehler wurde im letzten Sommer behoben indem das Holz abgestrahlt wurde. Sämtliche Chemie wurde durch dieses Vorgehen entfernt.
  • Permanent versuchen wir, im Lebensmittelbereich noch weitere Optimierungen vorzunehmen. Wir achten auf kürzere Lieferwege und versuchen auch unsere heimischen Lieferanten dazu zu bewegen, die Tiere für die Weiterverarbeitung aus dem nahen Umfeld zu holen.
  • Der Mitarbeiter-Parkplatz wurde mit einer Buchenhecke eingezäunt.
  • Das Mitarbeiter-Haus wurde auf Gas umgestellt.

Natürlich sind noch jede Menge Dinge geplant bzw. in Umsetzung. Im Großen und Ganzen beschreiben diese Punkte jedoch, was im letzten halben Jahr für Maßnahmen gesetzt wurden.

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

Aktuell beschäftigen wir uns mit der Idee, einen Teil der Anlage mit einem Blockheizkraftwerk zu betreiben und einen Teil der benötigten Energie somit selbst herzustellen.

Ein weiterer Punkt sind unsere Wiesen und Grünflächen. Diese werden nur 1x im Jahr gemäht, sollen jedoch in Zukunft noch länger wachsen können um so die Vielfalt zu erhalten und das Gleichgewicht der Natur nicht zu stören.

Wir werden unseren Weg beibehalten bzw. in Zukunft noch weiter vertiefen. In unseren Augen ist es unumgänglich, der Natur etwas zurück zu geben und sich ökologisch bzw. nachhaltig zu verhalten. 

Das Interview wurde mit Herrn Klaus King, Hoteldirektor „Das Kranzbach“, geführt. 

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Interview „Biohotel Eggensberger“

Erholungsurlaub im Allgäu: Das Bio- und Wellnesshotel Eggensberger in Hopfen am See bei Füssen lebt jeden Tag sein Bio-Konzept.  Seit über 10 Jahren ist das Hotel komplett auf „Bio“ umgestiegen und setzt sich immer neue Ziele. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

„Wir wurden 1989 Biolandmitglied mit unserem Bauernhof und ich gründete 1990 den Ortsverband der Katholischen Landjugend, die sich den Themen „Bewahrung der Schöpfung – Gerechtigkeit – Fairer Handel“ verschrieben hatte. Seit dieser Zeit treibt mich das Thema Nachhaltigkeit um. Nach einem zu frühen Fehlversuch in den 90er Jahren das elterliche Hotel auf Bio und Vollwert umzustellen war es dann im Jahr 2002 soweit, dass wir das 1. Biohotel im Allgäu geworden sind. Und es  kommen laufend neue Ideen dazu: CO2-Bilanz, Elektroautos, Biogas-Heizung uvm.“

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

„Der Fokus liegt derzeit auf der Nachhaltigkeit in der Beziehung zu unseren Gästen und deren Begeisterung für unser Bio-Hotel-Konzept. Dies möchten wir erreichen, indem ich persönlich mehr Präsenz bei den Gästen lebe und dadurch mehr Gefühl und Rückmeldung für die Gästeempfindugnen bekomme. Ebenso wichtig ist, dass wir uns seit einem Jahr intensiv mit der Gesundheit unserer Mitarbeiter kümmern mit dem Projekt „Team und Gesundheit“; hier geht es um Arbeitsabläufe, Gesundheitssport und gesunde Lebensweise allgemein sowie Ökologie. Dies ist für Gäste, Mitarbeiter und die Unternehmerfamilie Eggensberger gleichermaßen nachhaltig.“

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

„Als Trend stellen wir fest, dass die Gäste wieder mehr in die Natur gehen.  Wir haben deshalb auch die Kneipptherapie wieder ins Bewußtsein der Mitarbeiter geholt und glauben, dass die fünf Elemente der Kneippschen Lebensempfehlungen zum Trend passen, wieder natürlicher zu leben.

Dem Entgegen steht jedoch eine immer weitere Vernetzung mit elektronischen Geräten, angefangen vom Handy, übers Smartphone bis hin zu tablets usw.

Deshalb stellen wir eine zunehmende Teilnahme bei hauseigenen Veranstaltungen wie Wandern, Singen, Verkostungen uvm., die alle ohne Technik auskommen, aber dafür die Menschen zueinander bringen.“

Das Interview wurde mit Andreas Eggensberger, Geschäftsführer Biohotel Eggensberger, geführt. 

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Wo findet man derzeit Hotels über Green Booking?

An diesen Orten findet ihr über Green Booking Hotels: Bad Neuenahr, Bad Hindelang, Balderschwang, Berlin, Frankfurt am Main, Füssen, Hamburg, Kranzbach, München, Pellworm, Schmallenberg, Schwerin, Stolberg (Harz), Stuttgart, Tönning, Traben-Trarbach, Ulmet

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Green Booking ist online!

Seit heute können wir nun erfreulicherweise mitteilen, dass Green Booking unter www.green-booking.de erreichbar ist. Wir werden natürlich die Seite noch weiterhin optimieren, vor allem bzgl. Bilder, aber erst einmal freuen wir uns, dass man überhaupt schon nachhaltige Hotels suchen und buchen kann!

Unsere Umwelt Kategorien – 2

6. Verwendung umweltschonender Materialien

MaterialienDie Nutzung umweltschonender Materialien in Bau und Ausstattung von Unterkünften wurde lange Zeit vernachlässigt. Green Booking wirkt diesem Trend entgegen und misst der Verwendung nachhaltiger Baustoffe und Einrichtungselemente eine hohe Bedeutung bei. Die Verwendung baubiologisch unbedenklicher Werkstoffe fließt dabei ebenso in die Green Booking Bewertung wie die Nutzung von Möbeln aus recycelten Materialien.

7. Förderung alternativer Verkehrsmittel

TransportGreen Booking listet Unterkünfte, die sich intensiv darum bemühen, alternative Verkehrsmittel zu fördern. So berücksichtigt Green Booking Maßnahmen, die sowohl eine CO² arme Anreise ermöglichen, den PKW-Verkehr begrenzen oder alternativen zur Autofahrt bewerben. Ein Abholservice am Bahnhof fällt ebenso unter diese Kategorie wie das Anbieten eines Fahrradverleihs oder die Kooperation mit Anbietern des ÖPNV.

8. Corporate Social Responsibility

CSRVerantwortungsvolles und nachhaltiges unternehmerisches Handeln ist weitaus mehr als reiner Umweltschutz. Green Booking vergibt das CSR-Logo an Unternehmen, die sich sichtbar für ihr Umfeld einsetzen – auch hier ist ganzheitliches Handeln gefragt. Unter diese Kategorie fallen beispielsweise die Unterstützung von sozialen Einrichtungen, das Praktizieren eines Diversity Managements oder die Zimmerreinigung durch hoteleigenes Personal.

9. Regionale, Fairtrade, Bio-Lebensmittel

LebensmittelMit dieser Kategorie würdigt Green Booking Unterkünfte, die einen signifikanten Teil ihrer Lebensmittel aus fairem Handel (Fairtrade) oder der eigenen Region beziehen. Weitere Kriterien dieser Green Booking Kategorie sind der Anteil saisonal erzeugter Produkte sowie der Anteil an Produkten aus dem ökologischen Landbau oder dem zertifizierten Handel.

10. Umweltgerechte Reinigung

ReinigungEine umweltgerechte Reinigung, ohne schädliche Substanzen und Schadstoffe ist eine der Grundvoraussetzungen für ein ganzheitlich nachhaltiges Konzept im Gastgewerbe. Unterkünfte mit dem Green Booking Logo für umweltgerechte Reinigung setzen auf Hochkonzentrate für einen geringen Produkteinsatz, umweltschonende und schleimhautverträgliche Reinigungsprodukte sowie auf die regelmäßige Schulung von Reinigungskräften.