Interview „Scandic Hamburg Emporio“

Urlaub im Herzen der Hansestadt: Das Scandic Hamburg Emporio liegt in Hamburgs Zentrum am Gänsemarkt, nur wenige Gehminuten von renommierten Einkaufsstraßen, dem Jungfernstieg und der Alster entfernt. Das skandinavische Hotel setzt mit dem Themenschwerpunkt „Wasser“ einen neuen Maßstab in Sachen Nachhaltigkeit und erfüllte als einziges Hotel bei Green Booking alle zehn Nachhaltigkeitskriterien. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

Nachhaltigkeit ist bereits seit 1993 fester Bestandteil unserer Markenkonzepte. Auch der Aspekt, dass Skandinavien ein Vorreiter in diesem Segment ist, fließt sicherlich mit in unser Engagement. Die Scandic Hotels in Hamburg und Berlin haben die „nachhatlige Hotellerie“ in Deutschland etabliert. Als Teil der skandinavischen Mutterkette, die bereits seit 1993 konsequent ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept verfolgt, füllen sie das Modewort Nachhaltigkeit mit Inhalten: Jeder Mitarbeiter erhält Schulungen im Bereich „Nachhaltigkeit“, alle verwendeten Materialien sind hinsichtlich Herstellung, Transport und Lebensdauer nachhaltig und umweltschonend, das gesamte Gebäude ist barrierefrei gestaltet, aus dem Biomüll wird Bio-Diesel  gewonnen, das Leitungswasser wird aufbereitet und ersetzt abgefülltes Mineralwasser und es gibt keine Einwegverpackungen. Auf vielfältige Weise leisten die Hotels als touristische Akteure auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene einen Beitrag zum Umweltschutz und ermöglichen Reisegenuss mit einem geringen ökologischen Fußabdruck. Neben diesen Aspekten stehen wir mit unseren Werten „Caring“, „Casual“, und „Creative“ für eine neue Art des Gästeerlebnisses. Scandic ist mit 160 Hotels europaweit der führende Hotelbetreiber in Skandinavien und zeigt eine große unternehmerische Verantwortung im ökonomischen, ökologischen und sozialen Bereich. Seit 1993 setzt das Unternehmen seine ganzheitliche Umwelt- und Nachhaltigkeits-Policy mit hoher Konsequenz in seinen Häusern um und hat dafür bereits mehrere Umwelt-Zertifizierungen wie das „Nordic Swan Ecolabel“ oder die „EU-Flower“ erhalten.

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

Nach dem ersten Betriebsjahr beginnen wir nun, basierend auf den ersten fundierten Verbrauchszahlen, weiter zu optimieren.  Weitere Impulse Dinge zu adaptieren und anzupassen liefern uns vermehrt Gästefeedbacks. Die Einbindung unserer Gäste und die Wertschätzung derer Wahrnehmung ist unerlässlich. Wir haben das bei Scandic standardmäßig vorhandene „Green Komitee“  personell verstärkt, um die Abteilungen noch intensiver einzubinden. Seit Ende 2013 haben wir ein neues interaktives Mitarbeiter Training – webbasierend – zu unserer Nachhaltigkeitshistorie seit 1993, für alle Mitarbeiter bei Neuanstellung sowie bei festen Mitarbeitern als Pflicht eingeführt. Eine CO² Fußabdruck-Berechnung des Hotels steht 2014 an, Klimaneutrale Rahmenabkommen für Firmenkunden sowie bei Privatgästen während des Aufenthaltes sind bereits gestartet.

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

Für Scandic sehen wir weitere Potentiale im Bereich soziale CSR. Insbesodere die Bereiche FairTrade, Scandic in Society u.ä. werden wir 2014 weiter ausbauen und fokussieren. Erste Gespräche zu diesen Themen sind bereits koordiniert und abgestimmt.

Das Interview wurde mit dem Scandic Hamburg Emporio geführt.

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Interview „Das Kranzbach“

Mehr als nur Urlaub in klassischer Bergromantik: Das Wellnesshotel „Das Kranzbach“ in Krün bei Garmisch-Partenkirchen wurde vor fast 100 Jahren am Fuß der Zugspitze errichtet.  Heute ist das in Bayern einmalige „Country House“ nachhaltig ausgerichtet und bietet zahlreiche Wellness- und Spa-Angebote. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

Die Erbauerin von Schloss Kranzbach hat vor gut 100 Jahren eine unvergleichbare Lage inmitten von unberührter Natur für Ihr neues Zuhause ausgewählt. Dieser einzigartige Standort sowie die Vielfältige Natur machen »Das Kranzbach« heute zu etwas ganz Besonderem. Wir sind es der Natur somit schuldig, ihr etwas zurück zu geben. So wurden z.B. die kompletten neuen Gebäudeteile nachhaltig gebaut. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir auf Chemie bestmöglich verzichten, dass die Bausubstanz ökologisch und nachhaltig ist, dass wir bei unseren Lebensmitteln und Lieferanten eine besondere Auswahl treffen usw. Unsere Bemühungen in diesem Bereich wurden von green-booking.com genau unter die Lupe genommen. Wir sind stolz, mit 8 von möglichen 10 Logos ausgezeichnet worden zu sein (in den Bereichen Energieeinsparung, Umweltbewusste Heiztechnik, Nachhaltige Abfallpolitik, Baustoffe und Einrichtung, Reinigung und Reinigungsmittel, Lebensmittel, Anreise und Verkehr, CSR)

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

Die Nachhaltigkeit sowie unsere ökologische Denkweise sind permanent präsent in allen Entscheidungen, welche wir treffen.

Aktuelle Projekte sind:

  • Der Rückbau von befestigten Flächen. So wurde ein Parkplatz wie auch ein Teil der Straße wieder zurückgebaut. Geteerte Fläche ist weiteren Grünflächen gewichen.
  • Unsere (ohnehin ökologische) Solaranlage auf dem Dach wurde mit 360 Bergkiefern umrandet.
  • Während der Bauphase wurde das Lärchenholz in den Außenbereichen falscherweise lasiert. Dieser Fehler wurde im letzten Sommer behoben indem das Holz abgestrahlt wurde. Sämtliche Chemie wurde durch dieses Vorgehen entfernt.
  • Permanent versuchen wir, im Lebensmittelbereich noch weitere Optimierungen vorzunehmen. Wir achten auf kürzere Lieferwege und versuchen auch unsere heimischen Lieferanten dazu zu bewegen, die Tiere für die Weiterverarbeitung aus dem nahen Umfeld zu holen.
  • Der Mitarbeiter-Parkplatz wurde mit einer Buchenhecke eingezäunt.
  • Das Mitarbeiter-Haus wurde auf Gas umgestellt.

Natürlich sind noch jede Menge Dinge geplant bzw. in Umsetzung. Im Großen und Ganzen beschreiben diese Punkte jedoch, was im letzten halben Jahr für Maßnahmen gesetzt wurden.

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

Aktuell beschäftigen wir uns mit der Idee, einen Teil der Anlage mit einem Blockheizkraftwerk zu betreiben und einen Teil der benötigten Energie somit selbst herzustellen.

Ein weiterer Punkt sind unsere Wiesen und Grünflächen. Diese werden nur 1x im Jahr gemäht, sollen jedoch in Zukunft noch länger wachsen können um so die Vielfalt zu erhalten und das Gleichgewicht der Natur nicht zu stören.

Wir werden unseren Weg beibehalten bzw. in Zukunft noch weiter vertiefen. In unseren Augen ist es unumgänglich, der Natur etwas zurück zu geben und sich ökologisch bzw. nachhaltig zu verhalten. 

Das Interview wurde mit Herrn Klaus King, Hoteldirektor „Das Kranzbach“, geführt. 

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Interview „Biohotel Eggensberger“

Erholungsurlaub im Allgäu: Das Bio- und Wellnesshotel Eggensberger in Hopfen am See bei Füssen lebt jeden Tag sein Bio-Konzept.  Seit über 10 Jahren ist das Hotel komplett auf „Bio“ umgestiegen und setzt sich immer neue Ziele. Weitere Informationen finden Sie auf Green Booking.

Was bewegt Sie dazu im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zu sein?

„Wir wurden 1989 Biolandmitglied mit unserem Bauernhof und ich gründete 1990 den Ortsverband der Katholischen Landjugend, die sich den Themen „Bewahrung der Schöpfung – Gerechtigkeit – Fairer Handel“ verschrieben hatte. Seit dieser Zeit treibt mich das Thema Nachhaltigkeit um. Nach einem zu frühen Fehlversuch in den 90er Jahren das elterliche Hotel auf Bio und Vollwert umzustellen war es dann im Jahr 2002 soweit, dass wir das 1. Biohotel im Allgäu geworden sind. Und es  kommen laufend neue Ideen dazu: CO2-Bilanz, Elektroautos, Biogas-Heizung uvm.“

Wo liegt derzeit ihr Fokus?

„Der Fokus liegt derzeit auf der Nachhaltigkeit in der Beziehung zu unseren Gästen und deren Begeisterung für unser Bio-Hotel-Konzept. Dies möchten wir erreichen, indem ich persönlich mehr Präsenz bei den Gästen lebe und dadurch mehr Gefühl und Rückmeldung für die Gästeempfindugnen bekomme. Ebenso wichtig ist, dass wir uns seit einem Jahr intensiv mit der Gesundheit unserer Mitarbeiter kümmern mit dem Projekt „Team und Gesundheit“; hier geht es um Arbeitsabläufe, Gesundheitssport und gesunde Lebensweise allgemein sowie Ökologie. Dies ist für Gäste, Mitarbeiter und die Unternehmerfamilie Eggensberger gleichermaßen nachhaltig.“

Welche Trends und Potenziale sehen Sie für die Zukunft?

„Als Trend stellen wir fest, dass die Gäste wieder mehr in die Natur gehen.  Wir haben deshalb auch die Kneipptherapie wieder ins Bewußtsein der Mitarbeiter geholt und glauben, dass die fünf Elemente der Kneippschen Lebensempfehlungen zum Trend passen, wieder natürlicher zu leben.

Dem Entgegen steht jedoch eine immer weitere Vernetzung mit elektronischen Geräten, angefangen vom Handy, übers Smartphone bis hin zu tablets usw.

Deshalb stellen wir eine zunehmende Teilnahme bei hauseigenen Veranstaltungen wie Wandern, Singen, Verkostungen uvm., die alle ohne Technik auskommen, aber dafür die Menschen zueinander bringen.“

Das Interview wurde mit Andreas Eggensberger, Geschäftsführer Biohotel Eggensberger, geführt. 

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